Hallo Leute,
bei meiner Recherche zu einem aktuellen Projekt bin ich auf midibox gestoßen und ich stelle mir jetzt die Frage, ob dies die optimalste Lösung ist. Was Aufwand & Nutzen angeht.
Erstmal grob, was ich plane:
Ziel soll sein ein Keyboard, das ich mit auf die Bühne nehmen kann. Drin sind
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Klaviatur
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Controller
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PC
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wenn noch Platz ist, Lautsprecher.
mehrere Software-Instrumente, die in einem entsprechenden VST-Host laufen, übernehmen also die Klangerzeugung. In erster Linie dachte ich da an NI B4 II und einige weitere (Freeware VA-Synths, vielleicht FabFilter, Orchester).
Der erste Schritt ist es, eine VST-Host-Software zu finden, die meinen Controll-Anforderungen genügt. Es muss mir nämlich möglich sein, über meine Controller das VST-Instrument zu wählen und auch über Programm-Change die Presets in den einzelnen VST-Instrumenten durchzuschalten. Dabei sollte die Host-Software bei jeder Änderung die zugehörigen midi-Daten senden, damit sich Motorfader, Endlospotis und alle Spielereien, die ich euch gleich vorstelle, darauf einstellen. Laut einem Tip im Musiker-board lässt sich das sogar in Cubase 3 realisieren. Dabei wird allerdings auf einen sogenannten Mackie-Mode zurückgegriffen, für den midibox wohl eher nicht vorgesehen ist, oder?
Konkret plane ich folgende Controllertypen:
- mind. 10 Motorfader für das einstellen von Zugriegeln in der Orgel
- mind. 8 Endlospotis mit Anzeige (LED Kranz, oder Raw-Werte)
- mind. 8 Buttons mit LED-Anzeige (Beim Knopfdruck wird der Zustand zwischen 0 und 127 gewechselt, monoflop-charakteristik)
- mind. 8 Buttons (Beim Drücken 127, nach dem loslassen sofort wieder 0)
- 1-2 Controller für das exakte eingeben von Werten:
Mit dem letzten Punkt wäre dann folgendes zu realisieren
- Steuerung für das Wechseln der einzelnen VST-Instrumente. Hierbei hängt es natürlich davon ab, was die Host-Software interpretieren kann:
- ein Vorschlag war das Aufteilen auf mehrere Spuren in der DAW. Dann müsste man also mit dem Controller den aktiven Track wechseln können. up/down taster genügen
- Wenn es einen Host gibt, der Instrumente anhand von gesendeten CC-Werten wechselt, muss man also auch beliebig genaue Werte schicken können. Poti, Fader und Button sind auch hier keine Lösung.
- Steuerung für das Wechseln der Presets in den VSTis: Das Ganze wird ja in der Regel über Program-Change gelöst. Eine bequeme Variante wäre ein zehn-Ziffern-Feld (0-9), +/- Tasten (beide gleichzeitig gedrückt sendet 0) und ein Jog-Wheel oder ähnliches zum schnellen Durchschalten. Beim Instrumentenwechsel springt der Encoder auf die Presetnummer, die im neuen Instrument aktiv ist.
- Das Selbe kann man sich auch für das senden von CC-Werten vorstellen: Die Luxus-Variante sieht eine 2D-Matrix (1x1) vor. Dann könnte man also mit zwei dieser Tastenfelder einerseits einstellen, was gesendet wird, andererseits auch auf welchem CC. Auch dieser Controller müsste Daten empfangen können. Wenn man darüber allerdings nachdenkt, ist das eine blöde Idee. So viel Tippzeit hat man live hoffentlich nicht ;D
Wie ihr seht, wird das immer komplexer, je komfortabler man es haben möchte. Vor allem, da auf JEDEN FALL Soundsprünge durch nicht korrekt nachgestellte encoder/regler vermieden werden müssen. Und da habe ich im Moment noch die Befürchtung, dass die schönsten Controller, egal ob selbstgebaut oder gekauft, nicht die richtigen Daten von der Host-Software bekommen.
Der Midi-Channel bleibt immer gleich. Das Keyboard soll ohne Kanalwechsel auskommen, außer das lässt sich wirklich nicht vermeiden.
Also
Kann man diese ganzen Controller mit der midibox realisieren?
Wie groß ist der Aufwand?
Ist das bezahlbar? irgendwo habe ich gelesen, dass Motofader recht teuer sind.
Kennt jemand vielleicht zufälligerweise eine VST-Host-Software, die meinen Anforderungen entspricht?
Oder kann ich tatsächlich Cubase 3 benutzen?
Ich hoffe, hier einige Cracks zu finden, die mir weiterhelfen können. Vielleicht werde ich ja auch selbst zu einem =)