Zu Doc’s Rechnung noch eine kleine Korrektur:
wie PayC bereits erwaehnt hat, haben LEDs eine Schwellenspannung - bei roten LEDs sind das i.d.R. 1.8V, bei blauen etwas mehr, und bei superhellen LEDs wesentlich mehr (in diesem Fall wird die Schwellenspannung meist mit angegeben)
Dadurch aendert sich die Rechnung: wenn durch eine LED max. 20 mA fliessen soll, dann ist das Ergebnis (5V-1.8V)/20 mA = 160 Ohm. Und da der Helligkeitsunterschied bei einem etwas niedrigeren Strom nicht so stark auffaellt, rundet man den Widerstandswert auf - nach E12 Reihe also entweder 180 oder 220 Ohm
Bei der Gelegenheit noch etwas zum Thema “helle LEDs am DOUT Modul”:
Hierbei muss der der Maximalstrom, der von einem 74HC595 geliefert werden kann, beruecksichtigt werden. Der Hersteller garantiert 100 mA, in der Praxis sind es ca. 120 bis 150 mA
Aus diesem Grund empfehle ich, ein DOUT Modul mit 220 Ohm Widerstaenden zu bestuecken, so dass jede LED nur ca. 14.5 mA verbraucht.
Im Worst Case (alle 8 LEDs eingeschaltet) liegt der Strom bei 116 mA - das ist ein bisschen mehr als vom Hersteller zugesichert wird, funktioniert aber trotzdem problemlos.
Wenn Du nun einen niedrigeren Vorwiderstand fuer die LEDs waehlst, wird es dem 74HC595 nichts ausmachen - er geht davon nicht kaputt - aber er wird nicht viel mehr wie 120 mA bis 150 mA liefern, dann ist wirklich schluss. Wenn mehrere LEDs angeschlossen sind, wird sich deren Helligkeit aendern, je nachdem, wieviele LEDs gleichzeitig aufleuchten.
Deshalb muesstest Du in diesem Fall evtl. jeder LED einen Transistor spendieren, oder einen Darlington Treiber (ULN2803 - siehe MIDIO128 Seite) vorschalten.
Gruss,
Thorsten.
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