Hallöchen, hallo,
also vllt. mach ich ja ´nen Denkfehler, aber:
Wenn ich ein 10k Poti auf einer Gesamtstrecke von 10 cm z.B. 1 cm bewege, dann ändert sich dessen Widerstand um (im Idealfall) exakt um 1 k Ohm, nicht ?
Wenn ich ein 5k Poti über 1 cm bewege, ändert sich dessen Widerstand nur um 500 Ohm, richtig ?
Das bedeutet, wenn das Poti auf seiner gesamten Länge z.B. einen Wert von 0-127 ändert, muß man rechnen:
10000 hm / 128 = Eine Wertänderung um 1 pro 78.125 Ohm, was einem Weg von 0.78 cm entspricht.
Bei einem 5k Poti beträgt dieser Wert logischerweise auch nur die Hälfte, nämlich 39.0625 Ohm, bei ebenfalls 0.78 cm.
Jedoch ist der Gesamtweg (10 cm) bei beiden Potis der selbe. Dies wiederum hat zur Folge, daß wenn ich z.B. das Poti auf eine Stellung bringe, die exakt zwischen 2 Werten (z.B. 100 und 101) liegt, beginnt die Midibox “zu spinnen”, weil sie den Wert nicht eindeutig bestimmen kann (es sei denn die Software hat ´ne gewisse Hysterese).
Bei einem 5k Poti müßte es daher schwieriger sein, eine solche “Mittelstellung” anzufahren.
So war mein Gedankengang.
Ich kenne das von verschiedenen Geräten (Keyboards, Samplern, etc.). Man schiebt oder dreht und der Wert fängt an zu springen, sodaß man nochmal kurz dran tippen muß.
Gruß,
Amiga-Falcon