Ich möchte ein einfaches MIDI-System verwenden, um Midi-Dateien zu manipulieren, oder selbst erstellen. Bisher verwendete ich einen Atari mit Logic 2.6, und das ging irgendwie. Jetzt habe ich einen Mac mit Os X 10.4, und ich bekomme nichts sinnvolles zusammen. Hier die Komponenten:
Mac Os 10.4
Macintosh Blue-White G3
Keyboard: Studiologic SL880
Interface: MIDI-Hubble
Music Expander Korg 05R/W
Emagic Logic Hit Kit.
Die Wiedergabe eines MIDI-Files geht im Prinzip, aber offensichtlich sendet das Programm keine Note-Off-Befehle an den synthesizer. Danach erhalte ich nach einer Weile nur noch einen Cluster an Geräuschen.
Auch bei selbst eingespielten Tonfolgen gibt es keinen Note-Off.
Wenn nun Dein Synthesizer mit dieser Umwandlung nicht zurecht kommt (was aber eigentlich unwahrscheinlich ist), waere das zumindest eine "logic"he Erklaerung.
Falls der MIDI Monitor weder Note On mit Velocity 0, noch Note Off events anzeigt, liegt das Problem eher an Logic.
Du koenntest die MIDI Daten ja auch mal an einen virtuellen Synthesizer senden, so wie diesem hier: http://notahat.com/simplesynth/
vielen Dank für die Info, und die links. Mit dem SimpleSynth kann ich wenigstens schmalspurig arbeiten. Für mich ist das MIDI-Instrument insbesondere ein Helfer zum Musik einstudieren (Chorgesang + Instrument).
Den USB-Stecker vom Midi-Interface habe ich einmal gezogen und gesteckt. Dann war die Funktion noch komischer als vorher. Vielleicht hat das Ding einen Schuß.
Der Glaube an ein defektes MIDI-Interface war wohl ein Irrglaube.
Mit einem neuen Interface funktioniert der Expander genauso wenig. Der virtuelle Synthesizer funktioniert tadellos. Der MIDI-Monitor zeigt, daß immer Note-off Befehle gesendet werden.
Über das Keyboard werden die Töne am 05R/W abgespielt. Allerdings ist beim Rumspielen das Problem von fehlenden Note-off aufgetreten, wenn ich zwei Tasten am keyboard gleichzeitig gedrückt hatte. Schnell hintereinander folgende Signale kann der Expander offensichtlich nicht verarbeiten.
Das ganze Problem tritt nicht auf, wenn der Expander direkt an das keyboard gestöpselt wird. Es handelt sich entweder um ein Treiber- oder um ein Timing-Problem.
Möglicherweise handelt es sich hier um ein Hardware-Problem. Ist hier jemand bekannt:
Ob ältere MIDI-Expander Schwächen mit modernen MIDI-Interfaces haben?
Oder könnte der Opto-Koppler am MIDI-Eingang Schwächen aufweisen?
Oder könnte ein zwischengeschaltetes Interface mit einem zusätzlichen Treiber Abhilfe schaffen? Eine Begrenzung in der MIDI-Übertragung ist sicherlich der Optokoppler. Bei zu dichter Signalfolge könnte sicherlich einiges an Information verlorengehen.
Für Hilfe oder Informationen bin ich sehr dankbar.
hast du Übertragungsprobleme und Kontaktprobleme ausgeschlossen? Wie lang sind deine (Midi-)kabel/entsprechen sie den Spezifikationen? Hatte vor Jahren mal ein ähnliches Problem, da lag es an einem selbstgefrickelten zu langen Kabel.
hast du Übertragungsprobleme und Kontaktprobleme ausgeschlossen? Wie lang sind deine (Midi-)kabel/entsprechen sie den Spezifikationen? Hatte vor Jahren mal ein ähnliches Problem, da lag es an einem selbstgefrickelten zu langen Kabel.
Schöne Grüße
clem!
Ja, Kontaktprobleme sind ausgeschlossen, da Eingaben über das Keyboard durch das Programm geschleift werden, und den Synthi ansprechen. Nur gelegentlich kommen hier die Fehler von den nicht erkannten note-off vor, bei schnell folgenden Kommandos. Mit weniger als 5m Kabel ist die Leitung vom Interface zum Synthi auch nicht zu lange. Habe sie testweise sogar um 1,5m gekürzt.
Ein anderer Expander hat die gleichen Probleme. Ich bin ziemlich sicher, daß es sich um ein Hardwareproblem, oder um ein Problem des MIDI-Treibers handelt.
hast du die Möglichkeit den Midi-Datenstrom der bei dem Expander ankommt zu loggen und mit dem Datenstrom der ankommen sollte zu vergleichen? Das sollte, wenn du keinen anderen Mac hast, auch mit dem Atari gehen.
Entweder fehlen dann komplette Midi-Messages oder die einzelnen Midi-Bytes/Bits sind fehlerhaft. Im ersten Fall würde ich auf ein Software/Treiber/Konfigurations- Problem und im zweiten auf ein Hardware-Problem schließen. Ich würde mir an deiner Stelle auch noch einmal Midikabel und USB-Kabel von jemand anderem leihen um hier Fehler wirklich auszuschließen.
Schöne Grüße und viel Erfolg
clem!
eigentlich hat das ja mit MIDIBOX nicht wirklich was zu tun