Ich habe zwar gerade per EMail geantwortet, hier aber nochmal eine erweiterte Antwort fuer die Allgemeinheit zum Thema MIDI-Interfaces:
wie bereits Sly vorgeschlagen hat, macht es Sinn, hierfuer ein kommerzielles Interface zu verwenden. Unter Windows ist die Treiberankopplung (leider) nicht ganz trivial, weil Microsoft quasi mit jeder neuen Windows-Version bewaehrte Konzepte ueber den Haufen geschmissen hat, deshalb habe ich bisher meine Finger von Eigenbauinterfaces gelassen (den Stress tue ich mir nicht an…).
Ein kleiner Lichtblick ist zumindest das USB-MIDI Protokoll, zwar hat Microsoft auch bei dieser Umsetzung mal wieder Mist gebaut (darueber moechte ich mich lieber nicht weiter auslassen, weil die Bugs einfach nur aergerlich sind ;-)) aber die Workarounds habe ich mittlerweile herausgefunden. Nachteil: USB ist nur mit einem SMD-Chip moeglich, und der ist sehr schwierig zu verloeten…
Deshalb: wuerde ich Dir raten, fuer Dein Laptop ein USB-MIDI Interface zu kaufen. Das beste Preis/Leistungsverhaeltnis bietet MIDIman mit dem “MIDIsport” Interface, bspw. “MIDIsport UNO” fuer ca. 50 EUR neu. Dieses Interface gibt es gerade bei EBay fuer 23 EUR…
Zusaetzliche Ratschlaege: wer mit einem “richtigen” PC arbeitet, ist fein raus. Mit jedem Gameport steht ein MIDI-IO-Port zur Verfuegung. Schaltplaene fuer dien notwendigen Adapter gibt es auf meiner FAQ Seite. Aufpassen bei kommerziellen Adaptern: manchmal wird am Optokoppler gespart, so dass sie nicht mit jedem MIDI-Geraet problemlos zusammenarbeiten. Ausserdem koennen so haessliche Brummschleifen entstehen, deshalb wuerde ich einen Selbstbauadapter immer gegenueber der kommerziellen Variante vorziehen.
Wer mehrere MIDI IOs benoetigt und noch ein freie Steckplaetze zur Verfuegung hat, kauft sich einfach ein paar zusaetzliche Soundkarten (bei EBay ab 1 EUR)
Doch die Gameport-IOs haben auch einen Nachteil: der Standard-Microsoft-Treiber ist leider nicht Multiclient-faehig. Das bedeutet, dass nur eine MIDI-Applikation zur gleichen Zeit auf den Port zugreifen kann, fuer die anderen ist der entspr. Port dann gesperrt. Besonders unpraktisch ist das im Zusammenhang mit dem MIDIbox SID Editor, den man normalerweise parallel zum MIDI-Sequenzer betreiben moechte. Mit den Gameport-Treibern funktioniert das nicht.
Abhilfe: seit mindestens 10 Jahren gibt es “Hubis Feedback Kabel”, eine Mini-Applikation, mit der sich die MIDI-IOs virtuell verkabeln lassen. Ausserdem bietet dieses Programm virtuelle MIDI-Ports, die dann auch Multiclient-Faehig sind. Alternativ kann man auch die Kombination MIDI-Ox/MIDI-Yoke verwenden.
USB-Interfaces: wer mehrere MIDI-Geraete besitzt, sollte sich lieber gleich ein MIDIsport 2x2 oder groesser zulegen. Die Midiman-Interfaces sind Multiclient-faehig und laufen sehr stabil, deshalb kann ich sie waermstens empfehlen.
Fortsetzung folgt, wenn ich erstmal mein eigenes MIDI-Interface auf die Beine gebracht habe 
Gruss,
Thorsten.