neben dem Loetkolben und dem Loetzinn sollte man auf alle Faelle eine Spitzzange, einen Seitenschneider und ein Schraubenzieher verschiedener Groesse parat haben. Die gibt es in jedem Baumarkt in den Wuehltischen. Ausserdem sind eine Loetpumpe und ein Loetschwamm hilfreich - kann man bei Reichelt gleich mitbestellen. Fuer die Bastelarbeiten am Gehaeuse werden dann noch zusaetzliche Werkzeuge benoetigt, aber das haengt dann vom Gehaeusetyp ab…
Messgeraet: hier reicht das billigste Multimeter (5-10 Euro) voellig aus. Ich wuerde sogar eines mit analoger Anzeige bevorzugen, weil es die Werte direkter anzeigt. Wenn man beispielsweise ein digitales Messgeraet an den MIDI-Out anschliesst, wird man keine Aenderungen feststellen, die Anzeige ist zu traege. Bei einem analogen Messgeraet wird hingegen der Zeiger zittern. So kann man auch ohne ein teures Oszilloskop feststellen, ob MIDI-Daten uebertragen werden. Die Genauigkeit der Messergebnisse ist voellig nebensaechlich. Meistens muss man lediglich ueberpruefen, ob zwischen den Spannungspins 5V anliegen. Ob es nun in Wirklichkeit 5.1V oder 4.9V sind, spielt keine Rolle, der PIC wird sich davon ziemlich unbeeindruckt zeigen.
Und gleich noch ein Tip: Widerstaende, Kondensatoren, Stecker, Pfostenleisten, Flachbandkabel, Minitaster (die billigen!), LEDs sollte man sich in Uebermengen bestellen. Statt 1 x 1.2k Widerstand also lieber gleich 5, statt 70 x 10k Widerstaende lieber gleich 100, statt zwei MIDI-Buchsen lieber gleich 4, usw. - ausserdem vielleicht noch 1-2 Lochrasterplatinen (die guten mit den Loetpunkten: H25PR200), so dass Du auch mal eine Erweiterung “fliegend” aufbauen kannst, ohne gleich neu bestellen zu muessen.