Ich hab neulich festgestellt, dass die Midibuchsen, wie sie auch auf dem gm5 sind, nicht auf die normale reichelt-Lochrasterplatine passen…die Pins sind einfach zu dick…klar, man kann bohren…das ist bei insg. 40 Pins aber schon ein bischen blöd…
Welche MIDI-Buchse hat denn 40 (!) Pins`?

Aber zu den Platinen:
Ich benutze “0815”-Lochraster. Entweder mit Lötstreifen (z.B. für die LED-Ringe) oder mit Punktraster.
Da der Lochabstanbd i.d.R. 1.27 mm beträgt, hat man keinerlei Probleme beim Löten, was ICs und andere Standardbauteile angeht.
Der Lochdurchmesser ist (glaube ich) 0.8mm, sodaß alle Bauteile mit “normal dicken” Pins durch passen.
Einzig Bautile wie z.B. Leistungstransistoren, einige Diodentypen, Schalter, taster und Stecker, Buchsen haben manchemal zu dicke Pins, bzw. passen nicht auf
das Platinen-Raster.
In diesen (wenigen) Fällen muß man immer schon mal nach bohren oder die Pins des Bauteiles “zurchtrücken”.
Die Alternative:
Platinen selber ätzen und bohren.
Was aber auch sehr aufwändig ist.
Ich habe das z.B. gelöst, indem ich meine Platine für 2 Cores selber entworfen und
geätzt habe und die restlichen Baugruppen (D-In, D-Out, Tastatur, etc. auf
lochraster aufgebaut habe.
Die Ein-/Ausgabemodule sind so schnell aufgebaut, daß ich in der Zeit nichtmal ein
Platinenlayout dafür erstellt hätte. Das D-In mit 16 ICs hatte ich in ca. 5-6h auf Lochraster fertig aufgebaut.
Amiga-Falcon.