Ich habe einen Drehschalter mit 12 schalt Zustände.
Diesen habe ich auf 6 drehstellungen begrenzt.
Wie kann ich nun verhindern, das jede Position 0-127 midi Befehle sendet. Ich weiß nicht ob ich das richtig Ausdrücke. Ich meine : erste Umdrehung midiwerte 0-21 zweite Umdrehung 22-43 usw.
Ich habe irgendwo gelesen das man einen Widerstand gebraucht. Aber leider reicht mein bißchen elektricktik wissen nicht aus. Könnt ihr mir helfen? Wäre nett.
kann es sein dass du da die Begriffe Drehschalter und Inkrementalgeber (englisch “encoder”) durcheinanderwirfst? Du hast anscheinend einen Drehschalter mit inzwischen 6 Schaltzuständen - damit kannst genau 6 Zustände beschreiben. Ein Inkrementalgeber kennt dagegen den “Ruhezustand” (nichts passiert), “+1” (Drehung nach rechts) und “-1” (Drehung nach links) - er beschreibt also eigentlich nicht den Zustand selbst, sondern den Übergang von einem Zustand in einen anderen.
Von allein senden weder Drehschalter noch Inkrementalgeber irgendwelche MIDI-Befehle. Du musst also schon etwas genauer beschreiben, wie dein Setup aussieht . Vielleicht ist dann deine eigentliche Frage auch besser zu verstehen!?
Meinte diesen Drehschalter. Dieser soll genau 6 Positionen bzw. ein Plugin Schalter steuern. Kein potentiometer wo ich z.b Volumen steuer 0-127 midiwerte, sondern Schalter position .
Ich benutze eine usb64 von doepfer, an der ich potentiometer und Schalter anschließen kann. Ich bekomme eure Platinen einfach nicht hin gelötet, sorry. Ich hoffe ich bin trotzdem willkommen.
Allerdings haben diese Potis meist einen gemeinsamen Anschluss. Mit MIDIbox würdest du die Masse des DIN mit der Masse des Potis verbinden. An D0-D7 des DIN würden dann die anderen Pins angelötet.
“Der zulässige Wertebereich für die eingesetzten Potentiometer liegt im Bereich von etwa
4k…100k, wobei in der Regel eine lineare Kennlinie verwendet wird.”
D.h. Du lötest jeweils einen Widerstand aus dem Wertebereich 4k…100k zwischen Stiftleiste und Drehschalterkontakt (Ausprobieren, welchen). Du könntest auch kleine Potis nehmen, dann kannst Du Deine Werte leichter verändern: http://cdn.pollin.de/article/big/G240387.JPG
kenne mich mit deiner “doepfer-kiste” auch nicht aus, aber du kannst den schalter auch als schaltbaren spannungsteiler an einen der potentiometer-eingänge anschliessen. habe auf diese weise bereits 12-stufige drehschalter bequem zum “laufen” bekommen. an die 6 schalterpositionen hängst du einfach 6 widerstände, zb. 1k, 2k2, 4k7, 6k8, 10k, die mit vcc verbunden sind. an den gemeinsamen anschluss schliesst du einfach deinen doepfer-potentiometer-eingang und einen weiteren widerstand (10k) gegen masse. vcc dürfte so bei standard 5v liegen. auf diese art brauchst du nur einen eingang pro schalter. selbstverständlich kann man auch mehrere schalter gemultiplext an einem eingang betreiben, aber da ich deine “doepfer-kiste” nicht kenne, kann ich dazu wenig beitragen…
ok bernd, wenn du mit mit meiner beschreibung nicht klarkommst, kann ich auch gerne nochma einen kleinen schaltplan speziell für deinen drehschalter posten, wenn du mir die genaue typenbezeichnung gibst. lass es mich einfach wissen!
A ist einer der mittleren kontakte. sieht so aus, als ob es egal ist welcher. bei 2 pol. schaltern sind dann halt 2 paare an kontakten vorhanden für jeweils 6 schalterstellungen. 1-6 / 7-12 diese kann man halt an 2 geräte anschliessen oder auch nur einen davon verwenden. ähnlich ist es mit 3 oder 4 ausgängen (siehe datenblatt).
Hallo Mono, vielen Dank für deine Mühe. Kann ich diesen Schaltplan auch auf 6 schaltetstellungen übertragen. Sprich einfach jeden 2. Widerstand nehmen? Gruß Bernd
im prinzip kannst du jeden widerstand von den 12 für die 6 schalterstellungen nehmen. nur macht es sinn mit 1k zu beginnen und mit 10k aufzuhören. die 4 werte dazwischen halt “irgendwie” aufsteigend, natürlich aus ner recht groben e-reihe. den daraus resultierenden spannungswert musst du eh erst erstma mit deiner mcu nachmessen und dann halt deine software dementsprechend konfigurieren. je weiter die widerstände auseinanderliegen, umso bedeutungsloser wird der reale widerstandswert, sprich umso gröber dürfen deine widerstände toleriert sein und umso billiger wird die konstruktion. :rolleyes: