Ich hatte in dem ganzen Highlife heut’ nacht noch eine wirklich interesante Idee.
Wie wäre es mit einem Delay-modul für die SID Synthies oder meinen kleinen 303-clone. Aber nicht nur ein Stinknormales, sondern ein Delay, das sich dem MIDI-Timing-Clock anpasst - also z.B. immer ein 3/16 Delay egal mit welchem Tempo.
Jetzt würd’ mich interesieren, ob es jemanden gibt, der schon mal so was gebaut hat. Oder habt Ihr verbesserungen oder sogar grundsätzliche Fehler gefunden.
ich halte mich aus diesem Thema mal raus, alldieweil ich mit Reaktor eigentlich eine wesentlich flexiblere Loesung habe - zum Synchronisieren auf die MIDI Clock habe ich mittlerweile ein eigenes Macro
Klar ist das mit einem Rechner viel einfacher zu handhaben. Aber (Achtung jetzt kommts!) …
Wir bauen ja auch SIDSynthies obwohl man die bestimmt auch im Reaktor oder so, bestimmt genauso gut, wenn nicht sogar einfacher nachbauen könnte.
Möchte ich nicht jedesmal den Rechner anschmeissen, wenn ich ‘gschwind mal was mach und ein passendes Delay brauch’. Oder für Live-Sachen, wenn der Rechner anderweitig beschäftigt ist.
Möchte ich das Delay in meinen 303 clone einbauen.
Weil ich …
Noch irgendwann mal meinen RB-338 Clone bauen will.
Und die Schaltung könnte man soweit verändern, das man die Potis “Dry-Wet” und “Feedback” ja auch über MIDI ansteuern kann.
Ich kann Deinen Argumenten nur teilweise zustimmen. Deine Schaltung ist voll Digital aufgebaut, mit einem Rechner laesst sie sich also 1:1 nachbilden. Der SID enthaelt analoge Komponenten, somit laesst er sich nur teilweise emulieren - Reaktor hilft da nicht weiter (hier ist man auf vorgefertigte Modelle angewiesen), und selbst eine voll ausprogrammierte SID Emulation kommt nicht an das Original heran (siehe SIDPLAY2 oder QuadraSID) - schonmal den SID Filter uebersteuert?
Was das Handling angeht: nunja, das haengt halt vom persoenlichen Workflow ab. Ich wollte ja auch nur nochmal andeuten, dass ich mich fuer dieses Thema nicht interessiere und deshalb von meiner Seite aus auch leider keine Unterstuetzung zu erwarten ist (der Vorschlag fuer ein Delay kam ja schon mehrmals auf).
Werd’ das Delay mal zusammenbauen (das hört sich so einfach an - wenns das auch wär ;D ) und wenn es anständige Geräusche von sich gibt meld’ ich einfach wieder.
Heut’ hab ich meine ADC- und DAC-Samples bekommen und gleich mal ne ADA-Strecke aufgebaut.
Also Audio vom Mischer in den ADC über 8Bit zum DAC und wieder raus in den Mischer. Und noch einen 555-Timer für die Samplefrequenz. Kein schnickschnack von wegen Filter und OP’s. Nur am Ein- bzw. Ausgang des AD’s bzw. DA’s einen kleinen Kondensator zum Entkoppeln.
Und…
… es funktioniert. ;D :o ;D :o ;D. Und zwar ziemlich gut.
Und wenn ich jetzt noch ein kleines Filter dazwischen schalte, und mit der Dynamik noch ein bischen spiele - und dann noch einen Speicher dazwischen baue, dann hab ich ein Delay mit 8Bit Auflösung und ca. 40-50kHz Samplingfrquenz. ;D
Mit einem 512k S-Ram (gibts bei Reichelt für ca 6EUR) kann ich so Delayzeiten bis zu 10sek erreichen. Ist doch Wahnsinn, oder?
Also wenn alles so klappt wie bis jetzt, dann mal Prost.
Ist die 44k Aufnahme echt soooo gut? Ich mein, von 44 kHz ist man ja schon ein wenich besseres gewohnt.
Die oberen Frequenzen sind schon fies abgeschnitten und das Rauschen ist auch nicht schlecht…
Ist im Moment wahrscheinlich auf Lochraster aufgebaut, oder? Dürfte dann ja auf PCB (mit der Ground - Füllung) um Einiges besser werden (datt rauschen).
Aber die obere Grenzfrequenz? Schick mal nen Sinus durch und guck evtl mal, wo die bei dir ist (also wo sind -3dB). Wäre interessant.
:-X Wer hat hier blöd rumgelabert? :-X
*aufUhrguck* Muss weg…
(PS: Hoffentlich hab ichs mir etz ned bei dir versemmelt, Benni ;D )
Sind das 44kHz bei 8Bit Auflösung (kannste ja mal deine Soundkarte auf 8Bit einstellen und sie dir anhöhren ;D )
Wäre das später beim Delay nur der Feedback. D.h. das das (oder schreib ich jetzt “das daß”?) Signal ja noch über den “Dry-Wet”-Regler mit dem Eingangssignal gemischt wird und sich dann auch nicht mehr so anhört, wie z.Zt.
Kann es sein, das daß Rauschen durch Aliasing-Verzerrungen im Hochtonbereich entsteht. Werd also mal das Eingangs- sowie das Ausgangssignal durch einen (höchstens) 20kHz Tiefpass schicken.
Denn: Beim Sampeln von Audiosignalen sollte man immer daruf achten das die Samplingfrequenz mindestens doppelt so hoch ist wie das Ausiosignal. (Hab ich Internet gelesen. Hmm)
Hab ich im Netz Schaltpläne gefunden, die ein Delay beschreiben, leider nur ein Analoges, aber ich versuch mal die Vorstufe und die Ausgangsstufe zu verwenden. Besonders interesant ist hierbei der NE570 der hier (was heist da hier der Kann “nur” das) als Kompressor bzw. Expander mit einem Verhältnis von 2:1 bzw. 1:2 arbeitet.
Was dann wiederum das Signal/Rausch-Verhältniss von typischen (da 8Bit) 45dB auf ca. 90dB anheben würde. Dann wäre das Rauschen wohl nicht mehr großartig zu hören.
und letztens, soll das ja auch kein High-End Delay werden, dann sollte man auf 48Bit 192kHz ADC bzw. DAC und einem DSP zurückgreifen. Das Delay war in erster Linie für meinen TB-303-Clone gedacht. Und da der vollkommen Analog, ist Rauscht der natürlich auch. Und da ich in meinem SID-Synth auch ein Delay alà Rebirth-338 haben wollte.
Zur 3: Jo, mit Sicherheit. Schalt mal nen mehrpoligen Filter dahinter (also sowatt wie 24 oder evtl sogar 48 dB/Okt). Iss besser.
7 kHz? Hart… Der sollte frühestens bei 12-14 anfangen (auch bei 8 Bit).
Egal… weiß nich, ob ich dir den Link schon gegeben hab, aber hier mal nochmal zur Sicherheit:
Da is ein ganz netter Delay schon aufgebaut: Unter fx projects und dann den “Rebote Delay”. Der Rebote2 ist auch nett. Kannst dir ja mal angucke, vielleicht ganz interessant.
Okay so, i dont fully understand this thread but it seems very interesting!! (noticing plenty of smillies) - on hearing those mp3 links I’m assuming this project is about a PIC based sampler? what is the topic title in reference too tho?
Das Rauschen ist ja scho um Längen besser! Die Filterfrequenz ist zwar noch hart drunten - aber kommt ein wenig Studiodelay mäsig (andere brauchen da DSPs für - du machst es halt einfach so!) - von daher für Delay cool.
Wann kommt die Veröffentlichung der Schaltung usw? Aufs Portal?
Danke, über Glückwünsche freu ich mich immer sehr. ;D
Bis jetzt läuft ja alles so, wie ich mir das gedacht hab. Was die Veröffentlichung angeht - klar werd’ ich die Schaltung veröffentlichen, aber ich möchte erstmal ein komplettes Delay für sich zusammenbauen (so mit Klinke In und Klinke Out und ein paar Potis). Denn so wie es jetzt gerade aussieht (ich sollt jetzt grad ne Kamera haben :D ) - Audio vom Rechner ins Mischpult - über AUX ins Delay, zurück auf einen anderen Kanal im Mischpult und für das Feedback wieder über AUX zum Delay. Ziemliches Chaos.
Hab mir deswegen mal ne ToDo-Liste zusammengestellt.
Schaltplan vom Digitalteil machen << Kennt jemand nen gutes Programm für sowas.
Analogteil mit SPICE theoretisch durchrechnen und auf einem Experiemtierboard zusammenbauen.
Analogteil optimieren (nach gehör) ;)
Schaltplan vom Analogteil erstellen
>>>Jetzt würde ich es online stellen <<<
PIC für Delaysteuerung programmieren
>>>Fertig<<<
Was ich dann evtl. noch machen könnte
die Potis für Feedback und Dry/Wet mit CV ausrüsten. So, das man das Delay koplett über MIDI ansteuern kann.
und wenn ich dann noch lustig bin, werd ich die Delayzeit halbieren und einen zweiten Kanal (also Stereo) hinzufügen. Wenn man dann den PIC bzw. die Ansteureung der Delays passend ändert, könnte man verschiedene Delay-Modi anbieten: Stereo-Delay beide Kanäle mit gleichem Delay - Stereo-Delay beide Kanäle unterschiedliches Delay - Delay 1 in Delay 2 einschleifen (so ne Art Multitap)
Da sind der Fantasie keine grenzen gesetzt, nur dem Geldbeutel.
Wenn man dann den PIC passend für den SID-Synth programmiert, könnte man das Delay in einen SID-Synth einbauen und alle relevanten werte für ein Patch in selbigem mit abspeichern.
Will jetzt aber nicht zu weit vorgreifen, ist ja noch ein “weiter” Weg bis dahin.